Eine Stimmung: Ausgeschlossen zu sein aus der Gesellschaft – SZ

Ausgeschlossen zu sein aus der Gesellschaft, keine Perspektive zu haben, keinen Sinn zu sehen. …

Kaum zu fassen ? – SZ

Wenn Kriminelle zu Dschihadisten werden, steckt dahinter oft weniger religiöser Fundamentalismus als Rache und Wut auf die Gesellschaft. Viele radikalisieren sich plötzlich. …..

Als klassische Fundamentalisten kann man sie kaum bezeichnen. Sie sind weder von politischen Ideen beseelt, etwa dem Kampf gegen die Ungerechtigkeit des vermeintlich bösen Westens, noch spielt die Religion eine zentrale Rolle. Wichtiger sind persönliche Motive, das Gefühl, ausgeschlossen zu sein aus der Gesellschaft, keine Perspektive zu haben, keinen Sinn zu sehen. Das treffe auf 90 Prozent der Kämpfer zu, sagt der französische Richter Marc Trévidic. „Sie sind auf Kämpfe aus, auf Abenteuer, auf Rache, weil sie nicht in die Gesellschaft passen. Religion ist nicht der Motor dieser Bewegung, und das genau ist ihre Stärke.“ Das seien keine „radikalen Islamisten“ mehr, sagt der belgische Anti-Terror-Spezialist Alain Grignard, sondern „islamistische Radikale“. Der niederländische Nahost-Experte Paul Aarts spricht von „Wut im islamischen Gewand“.

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Kaum zu fassen ? – SZ

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