#Landesverrat : Die unrühmliche Rolle der FAZ in der Netzpolitik-Affäre | Metronaut.de

Die unrühmliche Rolle der FAZ in der Netzpolitik-Affäre | Metronaut.de.

Die FAZ ist eines der wenigen Medien, die sich in der Netzpolitik-Affäre nicht solidarisch zeigt und die Berichterstattung auf ein Minimum beschränkt. Und nicht nur das: Seit Beginn der Affäre versuchte das konservative Blatt jetzt schon mehrfach gegen Netzpolitik zu schießen.

Als der ehemalige Generalbundesanwalt am 31. Juli ankündigte, seine Ermittlungen “ruhen” lassen zu wollen, titelte die FAZ in der Online-Ausgabe exklusiv: “Generalbundesanwalt stoppt Ermittlungen gegen Netzpolitik”. Erst als die Ankündigung weithin als Nebelkerze entlarvt wurde, änderte die FAZ die Überschrift und Inhalt des Artikels. Die  Originalüberschrift ist noch in der Adresszeile des Links zu sehen. Ranges Absicht war “Wind aus den Segeln” nehmen, die FAZ unterstützte dies indem sie Ranges Ankündigung sogar noch verschärfte. (http://www.faz.net/aktuell/politik/generalbundesanwalt-stoppt-ermittlungen-gegen-netzpolitik-13728725.html)

Am 4. August leitartikelte Reinhard Müller: “Wenn man daraus aber den Schluss zieht, dass sich jeder selbsternannte Blogwart auf die Pressefreiheit berufen kann…” Auch wenn Netzpolitik.org als Blogwart nicht direkt benannt wurde, so suggeriert der Kontext des Kommentars dies eindeutig. Die Nachricht dahinter: “Das sind keine Journalisten”. Die FAZ geht damit auf Linie mit Maaßen & Co, die mit Begriffen wie “Internetdienst”, Netzpolitik.org einen Pressestatus absprechen wollen.   …..

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