Berlins unbändige Lust auf einen neuen Militarismus

Berlins unbändige Lust auf einen neuen Militarismus – Stern

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, als es so aussah, als hätten die Deutschen nicht nur wegen Auschwitz ihr staatliches Mord – soll für alle Zeiten erfüllt, sagte der noch heute vor allem im Süden der Republik hochverehrte Politiker Franz Josef Strauß: Die Hand solle dem Deutschen abfallen, der noch einmal ein Gewehr in die Hand nehme. Es mag gestrig klingen, aber es ist gerade in diesen Tagen notwendig, sich an jene Zeit zu erinnern, damit man versteht, welch weiten Weg die Deutschen, vor allem ihre Regieren – den in Berlin, seither zurückgelegt haben.

Heute spricht der Bundespräsident so: Deutschland müsse seine militärische Zurückhaltung aufgeben. Es dürfe „kein Drückeberger in der Weltengemeinschaft“ mehr sein, es solle sich, „entschiedener, substanzieller“ einbringen. Im Klartext heißt das: Kriege führen.  ……    141024_Essay-Bundeswehr.pdf.

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