Emirates-Chef zu US-Boing Flugzeugen: „Jemand von außen hat die Kontrolle übernommen“ – SPIEGEL

Anmerkung:
Zum Zeitpunkt beider Abstürze malaysischer Maschinen vom Typ Boing gab es im Umkreis von 600 km US-Militärmanöver der US Seestreitkräfte. Der Kommandeur der US-Marine befehligt heute seit 9 Monaten die hightech NSA. – Sicherlich nicht ohne gute Gründe. Das macht nachdenklich.

Muslimische, malayische Airline:
MH370: „Etwas von außen hat die Kontrolle übernommen“ – HuffPost

Flight MH370 Spiraled Into Sea When Fuel Ran Out: ATSB Report

Emirates-Chef zu US-Boing Flugzeugen:
„Jemand von außen hat die Kontrolle übernommen“

MH370: Emirates-Chef Tim Clark zweifelt an Ermittlungen – SPIEGEL

(…)  Die Boeing 777 ist bereits jetzt eines der fortschrittlichsten Flugzeuge der Welt, mit modernsten Kommunikationssystemen. MH370 hätte niemals in eine Situation geraten dürfen, in der das Flugzeug nicht mehr vom Boden aus zu orten war.

SPIEGEL ONLINE: Inwiefern?

Clark: Der Transponder wird vom Cockpit aus kontrolliert. Mithilfe dieser Instrumente kann die Flugsicherung die jeweilige Maschine per Sekundärradar identifizieren und verfolgen. Wenn Sie den Transponder abschalten, verschwinden Sie vom Radarschirm. Das dürfen wir niemals zulassen: Das Flugzeug muss immer verfolgbar sein.

SPIEGEL ONLINE: Gibt es keine anderen Möglichkeiten, ein Zivilflugzeug zu orten?

Clark: Die andere Methode nennt sich ACARS (Aircraft Communications Addressing and Reporting System – d. Red.). Wir benutzen dieses System vor allem, um die Flugzeugsysteme und die Triebwerksleistung zu überwachen. Bei Emirates verfolgen wir vom Boden aus jede einzelne Maschine, jede ihrer Komponenten und Triebwerke an jedem Punkt des Planeten. Oft entdecken wir dadurch Fehler im System, bevor die Piloten sie bemerken.

SPIEGEL ONLINE: Wie lässt sich das deaktivieren?

Clark: ACARS abzustellen ist keine einfache Sache, und unsere Piloten sind nicht dafür ausgebildet. Aber bei Flug MH370 hat das jemand geschafft, und zwar gründlich. So etwas darf nicht passieren. Wir müssen dafür sorgen, dass ACARS ununterbrochen weiterläuft, unabhängig davon, wer ein Flugzeug kontrolliert. Wenn uns das gelingt, können wir Flugzeuge auch über entlegenen Meeresgebieten überwachen. Zusätzliche Tracking-Systeme sind dann unnötig.

Sir Tim Clark, 64, steht seit 1985 an der Spitze der Fluggesellschaft Emirates mit Sitz in Dubai, seit 2003 als Präsident und CEO der Unternehmensgruppe. In Anerkennung seiner Verdienste um die Luftfahrt wurde der Brite kürzlich zum Ritter geschlagen.

SPIEGEL ONLINE: Was sollte denn konkret getan werden?

Clark: Ich würde den Flugzeugherstellern empfehlen, die Deaktivierung von ACARS aus dem Cockpit heraus unmöglich zu machen. Das gilt auch für den Transponder: Ich wüsste nicht, warum ihn ein Pilot überhaupt abschalten können sollte. MH370 war nach meiner Meinung im kontrollierten Flug, vermutlich bis zum Ende.

via MH370: Emirates-Chef Tim Clark zweifelt an Ermittlungen – SPIEGEL ONLINE.