Hauptredner Merkel spricht auf Kundgebung für Israel, gegen Antisemitismus und propagiert ihre Kriege im Irak und der Ukraine – ZDFheute

Hauptredner Merkel spricht auf Kundgebung für Israel, gegen Antisemitismus und propagiert ihre Kriege im Irak und der Ukraine

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Der Zentralrat der Juden in Deutschland will heute gegen die jüngsten Anfeindungen gegen Juden in Deutschland demonstrieren. Zu der Kundgebung vor dem Brandenburger Tor unter dem Motto „Steh auf! Nie wieder Judenhass!“ werden auch Bundespräsident Joachim Gauck, SPD-Chef Sigmar Gabriel und Vertreter anderer Religionen erwartet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält die Hauptrede. Die Veranstalter rechnen mit 5.000 Besuchern. Der Präsident des Zentralrats, Dieter Graumann, beklagt einen wachsenden Antisemitismus in Deutschland.

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43 Elite-Soldaten vom militärischen Geheimdienst haben gestern einen offenen Brief an die israelische Regierung geschrieben, in dem sie ankündigen, diesem System, das Rechte von Millionen von Menschen verletzt, nicht mehr mit gutem Gewissen dienen können.

Dazu diesen Spiegel-Online Artikel  Ehemalige Soldaten kritisieren Beatzung und auch diesen …wollen keine Palästinenser mehr ausspähen.

Wie immer gibt es mindestens zwei Sichtweisen zu dieser Aktion: Manche Menschen finden das heldenhaft; für ganz viele Israelis und auch Juden in Deutschland ist dieser Gang an die Öffentlichkeit aber nichts als Verrat. Darum kann ich nur immer wieder zu genauem Hinsehen und zur Differenzierung ermuntern: Warum tun Menschen so etwas? Was bewegt Männer, die jahrelang treue Militärdiener waren, dazu, aus Gewissensgründen den Dienst zu verweigern, selbst wenn ihnen möglicherweise Haftstrafen drohen? Kann es sein, dass ihnen Werte wie Moral und Ehrlichkeit und der Wunsch nach Frieden in die Wiege gelegt wurden, sie diese Werte aber nicht mehr in ihrem System, also dem Militärregime in den besetzten palästinensischen Gebieten und in der Politik ihres Staates erkennen?

Antisemitismus oder Israelhass würde ich diesen Männern jedenfalls nicht unterstellen wollen. Vielleicht sollten wir eher daran denken, wie lieb und teuer ihnen ihr Land ist und dass sie es gerne so sehen möchten, wie es ihnen – uns allen, uns israelischen Kindern – in allen Liedern besungen wurde: Hand in Hand mit allen Menschen, gleich welcher Herkunft und Hautfarbe, in blühenden Landschaften, in denen Milch und Honig fließt. (Selbstverständlich waren alle Menschen in diesen Liedern jüdisch.) Leider hat man uns generationenweise nicht beigebracht, dass da immer schon auch andere Menschen waren in diesem Milch-und-Honig-Land. Jetzt langsam begreifen das diese erwachsenen jungen Männer und äußern sich dazu öffentlich. Ich finde das mutig und bin ihnen dankbar.

Warum sie es allerdings schwer haben werden in der israelischen Gesellschaft, erklärt dieser Bericht, in dem klar wird, worum es eigentlich immer und überall geht: Waffengeschäfte. Wenige Menschen verdienen enorm viel Geld, indem sie einige Menschen beschäftigen und viele Menschen glauben lassen, ihre Waffen seien unentbehrlich für die Sicherheit von allen Menschen. Hier der Artikel dazu.