Guardian führt deutsche Nato-Kriegspropaganda vor | Telepolis

Deutsche willfährige Medienlandschaft:
Guardian führt deutsche Nato-Kriegspropaganda vor

Kriegspropaganda: Eine Kiewer Ente im deutschen Blätterwald | Telepolis.

Hiesige Leitmedien bringen eine offensichtliche Falschmeldung von Petro Poroschenko über einen zerstörten russischen Panzerkonvoi.

Eine Meldung sorgte zu Beginn des Wochenendes für große Aufregung: Die ukrainische Armee soll laut Präsident Poroschenko auf ukrainischem Staatsgebiet russisches Militär angetroffen und angegriffen haben (Ein russischer Militärkonvoi soll in der Ukraine teilweise vernichtet worden sein). Kaum abzuschätzen, wie viele Menschen nun erschreckt dachten, dies sei der Beginn eines neuen großen Krieges in Europa.

Foto: Von hier ging die Meldung vom zerstörten russischen Panzerkonvoi in die Welt: Verwaltungssitz des ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Kiew. Foto: Stefan Korinth, Lizenz: CC-BY-SA (4.0 international)

Verantwortungsbewusste Medien sollten Meldungen, die solche Folgen haben können, zumindest minimal auf Plausibilität überprüfen, bevor sie sie bringen. Brandgefährliche Fehlinformationen sind schließlich das letzte, was der Ukraine-Konflikt derzeit braucht. Doch obwohl die Meldung von der Vernichtung eines russischen Panzerkonvois früh als Falschmeldung erkennbar war, veröffentlichten die Medien sie.

Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen[2] und ukrainische Militärs sagten, dass der Bericht der beiden Reporter zutreffe. Auch sie legten keine Beweise vor. Ihre Hauptaussage erschöpfte sich darin, dass diese Geschichte ein erneuter Beleg für Russlands Aktivitäten in der Ostukraine sei. So einfach wird aus einem weiteren Gerücht ein weiterer Beweis.

via Kriegspropaganda: Eine Kiewer Ente im deutschen Blätterwald | Telepolis.

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